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RD ist eine Art des amerikanischen Volkstanzes, der dem Gesellschaftstanz ähnelt.
Es wird als Paar getanzt, wie beim Standard/Latein, nur mit dem Unterschied, dass
die Figuren von dem Tanzleiter (Cuer) angesagt werden.
Beim Round Dance gibt es die unterschiedlichen Standard (Langsamer Walzer, Tango,
Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep) und Latein (Rumba, Cha Cha, Samba, Mambo, Paso Doble
und Jive) Rhythmen. Aber auch Disco Fox, West Coast Swing und Two-Step sind im
Repertoire vertreten.
Die einzelnen Schritte und Figuren sind international vereinheitlicht und je nach
Schwierigkeitsgrad in Phasen (I bis VI) eingeteilt.
Die Musik erstreckt sich über die ganze Breite. Man kann sagen, es gibt alles was
„tanzbar“ ist. Von älterer Musik über 70er und 80er bis heute, ob Country, Rock oder
Pop. Es ist von allem etwas dabei.
Beim Tanzen unterscheidet man zwei Arten von Cuen:
Einerseits das Cuen nach vorgefertigten speziell ausgearbeiteten Tanzbeschreibungen
(Cue Sheets). Diese können, sofern gut geschrieben, die Phrasierung der Musik besonders
gut durch die Tanzschritte wiedergeben.
Andererseits das so genannte Hash Cueing. Hier sagt der Cuer die Figuren in keiner
festen Reihenfolge an. Diese Form wird hauptsächlich benutzt um einzelne Figuren,
Schrittfolgen bzw. Übergänge zu üben.
Oder aber auch eine Reihenfolge, die der ablaufenden Musik möglichst gut entspricht
und gut im „Bodyflow“ liegt.
Der Tanz ist insofern einmalig, weil er weder eingeübt noch auswendig gelernt ist. Er wird von
einem Tanzleiter, dem sogenannten „Cuer“, gesteuert. Damit nun alle Tänzer mitmachen konnten,
wurden die jeweiligen Figuren von einem Tanzleiter (Cuer) angesagt. Dieses Prinzip ist bis heute
unverändert. Der Cuer spricht die einzelnen Tanzfiguren zu rhythmischer Musik. Die
Tänzer kennen die einzelnen Figurenkombinationen nicht im voraus, deshalb wird der Tanz als
spaßbringend und herausfordernd empfunden.
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